Montag, Dezember 11. 2017 | Magazin für besondere Zigarrenliebhaber | Vol.16, NO.34 | ISSN 2366-6781
Cap Cana Golf Resorts

380 Dollar für eine Golfrunde auf den feinsten Golfplätzen der Welt

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Der erste Tourist erreichte die Dominikanische Republik im Jahr 1492 und hieß Christoph Kolumbus. Reich an historischen Sehenswürdigkeiten, präsentiert sich das Land dem ausländischen Besucher heute als interessantes Reiseziel, in dem verschiedene Einflüsse aus Europa, Amerika und Afrika über mehrere Jahrhunderte hinweg zu einer neuen, modernen karibischen Kultur verschmolzen.

Vier Golfplätze aus der Dominikanischen Republik befinden sich unter den Top 15 der Karibik.

Von der International Association of Golf Tour Operators IAGTO zum besten Golf-Reiseziel in der Karibik und Lateinamerika gekürt, bietet die Dominikanische Republik mehr als 30 Designer-Golfplätze, viele Hotels & Resorts der Luxusklasse, ursprüngliche Strände, lebhafte Städte und malerische Dörfer.

Auf Platz eins der schönsten Golfplätze befindet sich der weltberühmte 18-Loch-Platz Teeth of the Dog – jüngst vom Golf Travel Awards mit dem Preis „Bester Golfplatz der Karibik“ gekürt. Er gehört zum mehrfach mit hochkarätigen Auszeichnungen dekorierte Casa de Campo Resort & Villas und wurde von Pete Dye entworfen.

Desweiteren sind im Ranking folgende Golfplätze aus der Dominikanischen Republik vertreten: Auf Platz drei das zur Gruppe Puntacana gehörende Los Corales Golf Course in unmittelbarer Nähe des Hotels Tortuga Bay, auf Platz acht der beliebte Platz Punta Espada bei Eden Roc at Cap Cana. And last but not least: Platz 13 belegt der bekannte Playa Grande Golf Club. Er wurde Ende 2015 nach einer Restaurierung wiedereröffnet – integriert in dem Fünf-Sterne-Resort Amanera, das seit dem 23. November 2015 seine Gäste willkommen heißt. Er gilt als Golfplatz mit der größten Anzahl an Löchern mit Rundum-Meerblick in der westlichen Hemisphäre. Designt wurde er einst vom gefeierten Architekten Robert Trent Jones Sr.; für die Renovierung zeichnet sein Sohn Rees Jones verantwortlich.

Das Ranking bestätigt somit den Erfolg des grünen Sports: Erst vor einigen Wochen wurde die Dominikanische Republik zum dritten Mal von der International Association of Golf Tour Operators (IAGTO) zur besten Golf-Destination der Karibik und Lateinamerika 2016 ernannt. Der Golf-Tourismus bringt geschätzte 175 Millionen Euro pro Jahr in die dominikanische Wirtschaft ein. Laut einer IAGTO-Studie soll die Summe im nächsten Jahr erhöht werden. Mehr als 140.000 Golfer reisen in die Dominikanische Republik, um ihrem Lieblingssport auf einem der mehr als 30 Golfplätze nachzugehen.

Golf in der Dominikanischen Republik ist so eine Sache für sich

Der US-amerikanische Markt dominiert diese Karibikinsel, liegt sie doch direkt vor der Haustüre. Golfcarts ab dem Empfang, weiß gekleidete Caddies nehmen die Golfbags in Empfang, die Barmaid kurvt mit dem wohl gefüllten Wägelchen über die Fairways und versorgt die Golfer mit Schnaps, Bier und Zigarren. Die Fairways und vor allem die Layout vieler Golfplätze sind vom Feinsten. Pete Dye und Sohn P.B. Dye, Greg Norman, Tom Fazio und Jack Nicklaus haben ihre Designkünste unter Beweis gestellt.

Das Ganze hat allerdings seinen stolzen Preis. Plätze mit 150 Dollar in der Hochsaison (November bis April) sind schon beinahe die untere Grenze. Die augenblicklichen Stars unter den neuen Plätzen sind der GC Los Corales und der GC Punta Espada. Im Bereich des Cap Cana Resorts gelegen, werden hier schon mal 380 USD für eine Runde inklusive Cart aufgerufen. Amerikanische Gäste, die ohnehin mit wenigen Urlaubstagen ausgestattet sind, werden karibikweit ob ihrer spendablen Urlaubsbörse geschätzt. So auch im Corales Golf (350 Dollar) oder im preiswerteren La Cana Golf (180 Dollar).

Auch der einstige Star, der Klippenplatz des Casa de Campo Resorts, der Teeth of the Dog, ist mit 300 Dollar nicht gerade ein Schnäppchen. Die paar Löcher direkt an der Karibischen See entlang, zum Teil mit Klippen vom Meer getrennt, waren einst das Maß der Dinge. Heute haben dramatischere Plätze ihn abgelöst. Deutsche Reiseveranstalter haben allerdings Packages im Angebot, die die doch hohen Greenfeepreise etwas relativieren. Oft kommen dann noch zum Greenfee die Caddykosten dazu. Die hilfreichen Geister, die mit vernünftigen Spielstrategien (gerade an den Klippenlöchern) und ihren Puttempfehlungen so manchen Schlag sparen, werden mit rund 30 Dollar pro Runde entlohnt.

Wäre da nicht ein neues Resort in Punta Cana, das mit einem eigenem Golfplatz The Lakes, dessen zweite Neun durchaus mit anderen Plätzen mithalten können. Resortgäste zahlen 45 Euro in der Nebensaison für eine Runde, das Cart gleich eingeschlossen. Die Barmaid, die mit ihrem Getränkewagen immer wieder zu den durstigen Golfern stößt, hat keine Barkarte dabei. Schließlich ist es egal, ob Golfer die Getränke aus dem Zimmerkühlschrank mitbringen oder eben frisch gekühlt von der freundlichen Maid bekommen. Trinkgeld nimmt sie natürlich gern.

Die Rede ist vom Bavaro Beach Resort, einem All-Inklusive-Hotel der besseren Sorte. Wer es exklusiver haben will, muss sich im Luxus-Flügel mit Meerblick einquartieren. Frisches Obst und Sekt auf dem Zimmer, eine eigene Rezeption mit Lounge sind Standard. Der große Speisesaal mit dem Charme eines Bahnhofsrestaurants werden damit weitgehend umgangen. | Credit: Golfen.cc – Golf für Anfänger und Handicapper

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