Mittwoch, November 13. 2019 | Magazin für besondere Zigarrenliebhaber | Vol.16, NO.37 | ISSN 2366-6781

Die ersten Ford Mustang mit Rechtslenkung

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Rund drei Viertel aller Mustang-Käufer (72 Prozent) entschieden sich für die Coupé-Version Fastback. Allein in Europa wurden bisher mehr als 8.000 Ford Mustang verkauft. Aktuell ist der Mustang in mehr als 100 Ländern rund um den Globus erhältlich – noch in diesem Jahr erscheint die rechtsgelenkte Ausführung der Sportwagen-Ikone.

Im Ford-Werk Flat Rock im US-Bundesstaat Michigan startet derzeit die Fertigung der ersten rechtsgelenkten Versionen. Die Produktion der Rechtslenker verleiht der ersten globalen Vermarktung in der 50-jährigen Geschichte der Sportwagen-Legende einen weiteren Schub.

Die ersten Ford Mustang mit Rechtslenkung

Der Ford Mustang ist mittlerweile in mehr als 100 Ländern rund um den Globus erhältlich. Durch die rechtsgelenkten Versionen erhöht sich die Anzahl der Mustang-Märkte um weitere 25 Länder und Regionen wie das Vereinigte Königreich, Südafrika, Australien, Neuseeland, Japan sowie Zypern, Malta und zahlreiche Karibikinseln.

Weltweiter Marktführer seines Segments

Die aktuelle sechste Generation des Ford Mustang feierte ihr Marktdebüt Ende 2014 zunächst in ihrem Heimatland USA sowie in Asien. Der Verkaufsstart in Europa erfolgte in diesem Sommer.

Das Absatzplus in den Vereinigten Staaten wird nicht zuletzt durch neue Kunden der Marke befeuert. Besonders beliebt ist der Ford Mustang in Südkalifornien – laut IHS der größte Sportwagenmarkt des Landes. Dort haben sich die Mustang-Verkäufe in diesem Jahr mehr als verdoppelt.

In China ist der Ford Mustang ganz neu in den Pkw-Markt eingestiegen und gehört im Reich der Mitte bereits zu den meistverkauften Sportwagen. Eine besonders starke Nachfrage verzeichnet Ford in Beijing, Guangdong und Shanghai.

In Europa hat die Auslieferung des Ford Mustang als Fastback und Convertible bereits begonnen. In Märkten wie dem Vereinigten Königreich warten Kunden bereits sehnsüchtig auf die ersten Rechtslenker-Modelle der Sportwagen-Ikone. Dort liegen bereits 2.000 verbindliche Bestellungen vor. Die ersten Fahrzeuge werden voraussichtlich im November 2015 ausgeliefert. Das für das Vereinigte Königreich vorgesehene Kontingent wurde bereits erhöht, um die über den Erwartungen liegende Nachfrage bedienen zu können.

Wie sehnsüchtig Europas Autofans auf den neuen Ford Mustang gewartet haben, belegt auch eine besondere Aktion im Rahmen des Finales der UEFA Champions League 2014: Während des Fußballspiels nahm Ford limitierte Vorabbestellungen für 500 Fahrzeuge entgegen – sie waren innerhalb von Minuten vergeben. Seitdem hat Ford in Europa bereits mehr als 8.000 neue Ford Mustang verkauft.

Auch in Australien können die Sportwagen-Freunde den Start der Ikone kaum erwarten. Für die rechtsgelenkte Variante gingen schon fast 3.000 Bestellungen ein. 400 weitere rechtsgelenkte Ford Mustang sind in Neuseeland geordert, wo die ersten Autos ab Herbst ausgeliefert werden.

Ford Mustang und Co.: Pferdestärken gegen Prestigeobjekte

Fünf Liter Hubraum und 310 kW / 421 PS und das alles für 42 000 Euro. Seit Ford offiziell seinen Mustang erstmals auch in Deutschland vertreibt, erleben die aktuellen amerikanischen Muscle-Cars eine Renaissance. Die günstigen Spritpreise leisten bei Verbräuchen, die in der Praxis immer zweistellig ausfallen, Schützenhilfe. Die sportiven Zweitürer aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten treffen hierzulande auf etablierte Coupés wie Audi A5, BMW 4er und Mercedes E-Klasse. Die bieten für den Preis eines US-Boliden mit V8 jedoch allenfalls vertreterfreundliche Leistungsstufen.

Genau 1704 Kunden konnte der Ford Mustang 2015 hierzulande für sich gewinnen. 207 Neuwagenkäufer entschieden sich im gleichen Zeitraum für einen Camaro von Chevrolet. Während die milden zweistelligen Zulassungszahlen des Dodge Challenger, der überdies nur über freie Händler zu beziehen ist, in der Statistik des Kraftfahrtbundesamtes in der Rubrik „Verschiedene“ aufgehen. Dabei sind Zweitürer mit einem sportlichen Touch keineswegs eine exotische Fahrzeugspezies. 20 325 Käufer eines Vierers von BMW, 17 664 A5-Kunden und 5289 stolze Besitzer eines neuen Coupés der Mercedes E-Klasse belegen, dass die Zahl autoafiner Zeitgenossen groß ist, die bei der Anschaffung ihres fahrbaren Untersatzes den Euro nicht umzudrehen gedenken.

Natürlich wäre es ein törichter Ansatz, die potenten US-Mobile in einem klassischen Vergleich gegen die deutschen Premium-Coupés antreten zu lassen. Anfälligkeit für die Lockstoffe eines Mustang, Camaro oder Challenger setzt eine Neigung zum American Way of Life wie Drive voraus. Praktische Erfahrungen am Steuer auf und neben der Route 66 sind darüber hinaus sehr hilfreich. Ein kleiner Streifzug durch die technischen Daten und Preislisten der Wettbewerber aus zwei Welten führt doch zu Nachdenklichkeit.

42 000 Euro sind im Falle des Ford Mustang für ein V8-Coupé mit 310 kW / 421 PS ein echtes Schnäppchen. Zumal der Ford serienmäßig so ziemlich mit allem ausgestattet ist, was deutsche Premiumhersteller zu Aufpreislisten zusammenstellen, die schnell die Formate kleinstädtischer Telefonbücher annehmen können. Dabei ist der Ford keine Ausnahme. Chevrolet startet die Preisliste für den Camaro bei 39 990 Euro.

Dafür schenkt die GM-Tochter bei ihrem „Pony-Car“-Klassiker, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert, beim Hubraum einen ordentlichen Humpen mehr als Ford ein. 6,2 Liter stehen beim Camaro bereit, um 318 kW / 432 PS zu produzieren, die via Sechs-Gang-Getriebe an die Hinterachse gelangen und für einen Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in 5,2 Sekunden gut sind. Da gehen die Jungs von Dodge noch einmal bei, legen weitere 200 Kubik nach, um ihrem V8 für den Challenger SRT 362 kW / 492 PS zu entlocken. Mit voller Ausstattung geht dafür bei freien Importeuren ab 48 500 Euro was. Credit: Auto-medienportal.net / Ford Deutschland GmbH

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